
ISBN
978-3-9813600-0-4 erschienen im hnb Verlag 84 Seiten
-Soft-Cover-Bindung 14,95 € hier
zu bestellen.
Traumhafte Mosel
Von
Luxemburg bis Koblenz
Eine
wunderschöne Reise
für
die Augen, den Körper,
das
Herz und die Seele.
Traumhafte
Mosel
Barbara
Herrmann Vorwort
Wenn
einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen, so lautet ein
Sprichwort.
Es
umschreibt die Vielfältigkeit der Eindrücke über Land und Leute
unterwegs und
am Ziel der Reise. Es erklärt auch die inneren Gefühle, wie Staunen und
Verwunderung über das, was es alles zu sehen und zu erleben gibt.
Dieser
Reisebericht erzählt über eine Reise die geprägt war von einer
atemberaubenden
Landschaft und einer auf jedem Meter beeindruckenden Natur. Sie war ein
erhabenes Erlebnis für die Augen, eine Wanderung zur körperlichen
Entspannung
und Erholung für das Herz und den Körper und sie wurde ergänzt durch
beeindruckende Kirchen und Klöster. Diese waren eine Labsal für die
Seele.
Mit
diesem Dreiklang kommt der Mensch in seiner kargen Freizeit ins Innere
Gleichgewicht und schöpft Kraft für den Alltag.
Eine
persönliche Pilgerreise für Körper Geist und Seele.
Leseprobe:
Wenige
Kilometer von Trier, dem eigentlichen Start unserer Reise überschreiten
wir für
zwei Tage die Grenze nach Luxemburg und machen Halt in Echternach.
Eigentlich
wollten wir auf der Luxemburger Seite an der Mosel entlang fahren.
Schließlich
stand für die gesamte Reise das Thema Mosel auf der Agenda. Aber das
beschauliche Echternach hat uns als kulturelle Perle überrascht und auf
seine
charmante Art festgehalten.
Eine
Kleinstadt mit ca. 5000 Einwohnern präsentiert sich mit ihren kleinen
Gassen
und historischen Gebäuden in bezaubernder Atmosphäre und bietet eine
Fülle von
Kultur und Geschichte.
Aber
nicht nur........
Echternach -Marktplatz
Beilstein
an der Mosel Klosterkirche Beilstein
Beilstein,
so habe ich gelesen ist „Das Dornröschen an der Mosel.“ Da
stand auch geschrieben, dass
immer wieder Dichter und Maler Beilstein ihre Aufmerksamkeit schenkten.
Und natürlich wurden in
so einer malerischen Kulisse auch viele Kinofilme gedreht. Es
ist
tatsächlich ein märchenhafter Ort. Die Häuser sehen aus wie gemalt, als
ob sie
einem Spielzeugland entnommen wären. Und dann, schlängelt sich da noch
die
Mosel entlang. Was für ein Anblick. Dabei hat das Dorf etwa 150
Einwohner, also
es ist ein kleines beschauliches Winzerdorf. Schaut man von weitem,
dann ist Beilstein
eingebettet zwischen der Burg Metternich und dem Klosterberg. In einer
Broschüre die ich in der Klosterkirche kaufte habe ich ganz viel über
Beilstein
erfahren unter anderem auch, dass schon 1919 August Trinius in seinem
Wanderbuch voll Begeisterung schrieb: Beilstein, sei gegrüßt!
Bewundernd hält
mein Fuß inne, und Aug und Herz laben sich freudig an dem entzückenden
Bilde, das
der Strom wie trunken wiederspiegelt.“
Dem
ist diesbezüglich
nichts mehr hinzuzufügen. Das ist was fürs Auge und fürs Herz.
Kommt
man da an, geht
es erst mal auf Parkplatzsuche und man wundert sich wie viele Menschen
das
gleiche tun. Es muss was besonderes sein, dass so viele hier unterwegs
sind
denken wir sofort, dabei geht unser Blick in die Höhe und wir sehen
eine stolze
Burg. Burg Metternich hatten wir zuvor auf einem Schild gelesen. Stolz
steht
Sie da und uns war klar da müssen wir hin. Mitterlweile geparkt ging es
los, zu
Fuß durch den malerischen Ort Beilstein, hinein in das Dorf zwischen
den
schmucken Häusern, malerischen Gassen, hin zu einer großen Treppe.
Mittlerlweile
geparkt
ging es los, zu Fuß durch den malerischen Ort Beilstein, hinein in das
Dorf
zwischen den schmucken Häusern, malerischen Gassen, hin zu einer großen
Treppe.
Wir
dachten die Treppe
führt hinauf zur Burg, dabei ist das die Klostertreppe, was uns doch
sehr
überraschte, als wir oben ankamen. Ein einladendes Klostercafé begrüßte
uns und
auch der Eingang der Klosterkirche. Wie magisch zog sie uns an und wir
folgen
dieser Magie.
Beim
Betreten der
Kirche wurden wir von einem leisen Ave Maria begrüßt. Gänsehaut kroch
über die
Arme bei dieser Musik und einer Kirche die durch ihre Ausstrahlung den
Atem
stocken lies. Reich geschmückte Altäre, beeindruckende Bilder, eine
wunderschöne Kanzel, eine Orgelempore die einen sprachlos werden lässt,
Figuren
wie der hl. Sebastian, das Vesperbild, Christus am Ölberg,
Deckenmalerei und zu
guter Letzt eine schwarze Madonna. (
Geschichte und Beschreibung der Skulpturen
sowie der Madonna im Anhang).
Diese
Kirche zieht
einen in ihren Bann ganz egal ob man das will oder nicht.
Vor
dem Altar stand ein
Ständer mit einer beschriebenen Seite. Als wir den Text gelesen hatten
wich die
innere Sprachlosigkeit in Zustimmung und Zufriedenheit. Noch nie hat
jemand den
wir nicht kennen genau das ausgedrückt was wir gerade in dieser Minute
fühlten.
Unterschrieben ist der Text (Quelle: R. Theiler) Vielen, vielen Dank an
R.
Theiler.
Wir
waren so
beeindruckt, dass wir den Text fotografiert haben und wir möchten ihn
nicht
vorenthalten.
Zitat:
Meditation:
Meine
Gedanken in der Beilsteiner Kirche.
Nun
sitze ich hier in dieser Kirche. Es ist
still um mich geworden. Leise, meditative Musik beruhigt mich.
Hinaufgezogen
sind wir durch das schöne Moseldörfchen Beilstein. Hinter mir habe ich
den
Straßenlärm gelassen. Durch eine schöne Wanderung und die schöne
Schifffahrt
auf der romantischen Mosel bin ich beflügelt von den Weinbergen und der
schönen
Gegend. Es ist schön, hier ausruhen zu können. Gedanken dürfen kommen.
Sie
gehen zurück an den Ort, von dem ich komme, an meine Arbeitsstelle, an
meine
Familie. Hier in dieser Kirche darf ich alles abladen. Alle Last und
Sorge kann
ich abstreifen und zurücklassen. Hier vorne auf dem Altar darf ich es
übergeben. Hier weiß ich mich aufgehoben. Ich komme zur Ruhe. Ich bin
dankbar
dafür, dass es hier Menschen gibt, die einen solchen Ort der Stille,
der Oase
fördern. Mein Urlaub gibt mir Gelegenheit, mein Leben neu zu ordnen,
über Gott
und die Welt nachzudenken. So manches könnte anders werden, wenn ich
zurückkehre, wenn ich aus dieser Kirche herauskomme und den Berg
hinuntergehe,
wenn ich mein Leben vom Kirchplatz aus neu betrachte, auf die Mosel
hinunterschaue und sehe, wie alles fließt und weitergeht. Auch mein
Leben geht
weiter, aber es geht anders weiter. Ich habe einen neuen Blick
bekommen, eine
neue Sicht. In den Bänken der Kirche von Beilstein kam ich zur Ruhe.
Herr, ich
bin unterwegs. Auf meinem Weg begegnen mir Menschen. Menschen die mich
schon
eine Zeitlang auf meinem Lebensweg begleitet haben und weiterhin
begleiten.
Auch an sie denke ich in diesen stillen Minuten. Frohgemut gehe ich aus
der
Kirch wieder hinaus. Dafür haben mir diese paar Minuten der Stille in
dieser
Kirche von Beilstein geholfen. Möge dieser Ort mit der Karmelmadonna
noch viel
Hilfe und Möglichkeit zu Neuanfang sein. ( R. Theiler).
Klosterkirche Beilstein
Quelle:Burg Eltz
9. bis 13. Jahrhundert
Die
Entwicklung der mittelalterlichen Burgen, die wir heute in ihrer
Wehrhaftigkeit und ihrer Schönheit bewundern, begann im 9. und 10.
Jahrhundert. Aus den bisher mit Erdwällen und Palisaden geschützten
Herrenhöfen wurden mit Mauern befestigte, gesicherte Burgen. Die
Blütezeit des Burgenbaus reichte vom späten 11. bis zum 13. Jahrhundert
– die große Zeit der Staufer. Parallel dazu wurden viele Städte
gegründet. In diese ereignisreiche Epoche fällt die erste Erwähnung des
Namens Eltz.
1157
Rudolf von Eltz unterzeichnete und besiegelte im Jahre 1157 eine
Schenkungsurkunde von Kaisers Friedrich I. Barbarossa als einer seiner
Zeugen. Er bewohnte die damals noch kleine Burganlage am Elzbach. Teile
davon, wie der spätromanische Bergfried Platt-Eltz und Reste des
romanischen Wohnhauses im Untergeschoß des Kempenicher Hauses, sind
heute noch erhalten. Die Burg Eltz entstand in strategisch
günstiger Lage: Sie wurde an
einem Weg erbaut, der die Mosel – seit jeher eine der wichtigsten
Handelsstraßen des Deutschen Reichs – mit der Eifel und dem fruchtbaren
Maifeld verband.
Die Anlage und ihre Umgebung bilden eine harmonische Einheit:
Auf
drei Seiten von der Elz umflossen, ragt die Festung auf einem bis zu 70
m hohen, elliptischen Felskopf hervor – dem Fundament der gesamten
Burg. Die Erbauer orientierten sich bei der Architektur an den
natürlichen Gegebenheiten. So entstanden die teilweise ungewöhnlichen
Grundrisse der einzelnen Räume. Heute
Seit über 800 Jahren befindet sich die
Burg Eltz im Besitz der gleichnamigen Familie. Der gegenwärtige
Eigentümer der Burg, Dr. Karl Graf von und zu Eltz-Kempenich, genannt
Faust von Stromberg, lebt in Frankfurt am Main und im Eltzer Hof zu
Eltville am Rhein. Seit Anfang des 17. Jahrhunderts hat die Familie
Eltz - mit kurzen Unterbrechungen - in Eltville am Rhein einen Wohnsitz.
Die
Schatzkammer in den Kellergewölben des Rübenacher Haus enthält eine
außergewöhnliche Kunstsammlung mit über 500 Exponaten aus dem 12. bis
19. Jahrhundert. Die Vielfalt ist überwältigend: Neben Meisterwerken
der Gold- und Silberschmiedekunst wie z. B. dem Trinkspiel der Diana,
der Reiterfiguren oder der Statue des Johannes von Nepomuk, befinden
sich hier Kuriositäten wie der "Dukatenscheißer", die "Völlerei von der
Trunksucht befördert"
oder das "Ungeheuer". Weitere herausragende Stücke sind die Ringe des
Kurfürsten, die Reiterstreitaxt sowie mehrere wertvolle Armbrüste. Auch
die Sammlung des kostbaren Hoechster und Wiener Porzellans
aus dem 18. Jahrhundert ist bemerkenswert. Sämtliche ausgestellten
Gegenstände gehörten Mitgliedern des gräflichen Hauses. Sie wurden
meist zum alltäglichen Gebrauch erworben.
Ebenfalls interessant ist die Architektur der
Schatzkammer:
Ihre Form zeigt deutlich, wie sehr die Bauweise der Burg Eltz von dem
schmalen, schiffsförmigen Felsen abhängt, auf dem sie entstand.
Die Sammlung wurde nach den umfangreichen Restaurierungsarbeiten der
Burg Eltz von 1975 bis 1981 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie
stieß auf reges Interesse und bei den Kunstexperten auf internationale
Anerkennung: Bis heute erfreuten sich daran mehr als eine Million
Besucher.
Quelle:
Verwaltung Burg Eltz - Vielen Dank.
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